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Der Blog des Goldseelchen-Verlags
für Tagfalter und Nachtdenker

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Bedeutungsunterschiede bei Fragewörtern

Wozu, weshalb, warum?

Buntstiftbild: Eine Banane liegt krumm am Boden. Dahinter eine Birne und ein Apfel mit Gesichtern. Die Birne fragt den Apfel: Warum ist die Banane krumm? Der Apfel: Hä?

Ein synchronisierter amerikanischer Film. Einer Figur ist gerade etwas geschehen, das sie nicht einordnen kann. Sie reißt den Mund auf zu einem einsilbigen Stoßgebet des Unverständnisses. Aus dem Lautsprecher kommt die zweisilbige Frage: „Wieso?“ Gleiches höre ich auch bei den schwedischen Rumpelwichten, in deren Höhlendach Ronja...  [Weiterlesen]

Uli am 02.01.2026 in Gesellschaft

Deutsche Sprache: Warum Sie die „Richtungspfeile“ unterscheiden sollten und „Ausländer raus“ keinen Sinn ergibt.

Hin und her

Um relative Richtungen anzugeben, braucht es weder Wegweiser noch Navigations-Koordinaten. Das Deutsche bietet mindestens seit der althochdeutschen Sprachstufe zwei eindeutige Adverbien: hin und her. Sie sind es wert, genauer angesehen zu werden.  [Artikel lesen]

Uli am 26.03.2023 in Philosophie

Beschönigungen korrumpieren Sprache

Euphemia

So könnte Abrüstung aussehen: Die Zahl der Kriegsministerien auf der Welt hat sich von der Wende zum 20. Jahrhundert bis heute auf nahezu Null verändert. Das ist keine Behauptung – die Tatsache lässt sich nachlesen. Würde man die Statistik in eine Grafik mit Zeitleiste fassen, ist an einer der ersten Stellen 1919 das Ende des Reichkriegsministeriums...  [Weiterlesen]

Uli am 27.01.2018 in Philosophie

Sprachgeschichtliche Notiz

Henseler und das Hänseln

Manchmal laufen einem Namen über den Weg, die ziemlich sprechend wirken. Namen wie „Henseler“, bei denen etwas anklingt, was nicht so angenehm ist. Dass die kleine Pauline Henseler auf dem Schulhof ihre Mitschülerinnen hänselt, muss am Namen liegen. Das „e“ statt dem „ä“ kann da nicht darüber hinwegtäuschen. Bestimmt waren auch die Vorfahren, denen dieser Name einst gegeben wurde, trietzende Zeitgenossen – so die These.  [Artikel lesen]

Uli am 24.09.2017 in Geschichte

So hängen Dialekt und Kultur zusammen

Heul doch!

Wer in Deutschland schon oft seine Wohnorte gewechselt hat und nicht nur von Braunschweig nach Wolfsburg, von Fürstenfeld-Bruck nach Pasing oder von Leipzig nach Halle gezogen ist, wird zustimmen, dass die Völklein in unterschiedlichen Regionen verschiedene Verhaltensweisen und „Volkscharaktere“ an den Tag legen. Woran liegt das?  [Artikel lesen]

Uli am 26.05.2016 in Lebenskunde

Über den richtigen Fall bei „laut“, „trotz“ und „dank“

Rettet den Dativ!

Geständnis: Ich kann den Genitiv hinter manchen Wörtern nicht ausstehen. Für mich hört sich ein Satz wie: „Laut des Bahndirektors hätte der Zug pünktlich kommen sollen.“ grottenfalsch an. Es tut mir weh, ihn zu hören oder zu lesen. Ähnlich geht es mir mit Wendungen wie „trotz des schlechten Wetters“ oder „dank des Zugführers“. Mein...  [Weiterlesen]

Uli am 01.07.2015 in Philosophie

Zum Gebrauch der Wendung „Art und Weise“

Weg oder Wesen

Doppelworte wie „Art und Weise“ haben in der deutschen Sprache ein schweres Schicksal. Bei unbedachtem Gebrauch verlieren sie ihre Aussagekraft. Wenn der Sprecher meint, mit mehr Worten auch mehr zu sagen, leidet darunter das, was er sagen möchte. Das ist schade, denn feste Doppelworte haben ihren eigenen Sinn. Sie sind nicht einfach nur ein aufgeblähtes Synonym eines Bestandteils.  [Artikel lesen]

3 Kommentare

Uli am 10.09.2013 in Philosophie

Die Fehlenden

Er kam kürzlich von seinem Urlaub in Rumänien zurück. Jedes Jahr verbringt er einen Großteil seines Urlaubs dort. Schließlich ist es sein Heimatland. Viele Freunde hat er dort zurückgelassen.

Er ist Deutscher, wie auch seine Frau und seine Kinder. Sie sind zweisprachig aufgewachsen. Zuhause wurde deutsch, auf der Straße und auf...  [Weiterlesen]

Uli am 19.07.2013 in Geschichte