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...kommt man am Hauptbahnhof

An Küssen...


Fotograf: Uli
 (© Eckdose)

Studentisches Leben im Wohnheim sorgt für Abwechslung. Neu in der Stadt, neu im Land? Kein Problem, man wird auf dem jeweiligen Stockwerk sofort integriert. Deutschprobleme? Bereiten auch keine Schwierigkeiten, schließlich ist ja die Ausländerquote da. Außerdem sind die Witze dann besser!


Fotograf: Uli
 (© Eckdose)

Studentisches Leben im Wohnheim sorgt für Abwechslung. Neu in der Stadt, neu im Land? Kein Problem, man wird auf dem jeweiligen Stockwerk sofort integriert. Deutschprobleme? Bereiten auch keine Schwierigkeiten, schließlich ist ja die Ausländerquote da. Außerdem sind die Witze dann besser!

Leo ist ganz neu auf dem Stockwerk im WEH in Erlangen. Er nimmt für ein Semester an einem Forschungsprojekt bei den Philosophen teil. Dann geht er wieder zurück nach Bella Italia, wo er promoviert. Brav stellt er sich jedem als Leonardo vor, neugierig erkundigt er sich über dieses oder jenes. Kurzum: Trotz der wenigen Tage kennt jeder den Leo.

Leo sucht nach Kopfkissen. Er hat keines. Würde auch eines aus "zweiter Hand" nehmen. Also fragt er, ob man ihm helfen könnte. "Schreib`s doch ans Schwarze Brett." - "Kannst du für mich schreiben?"

Also schreibt Isi für den Leo-Doktoranden ans Schwarze Brett der Stockwerksküche: "Hilfe gesucht: Weiß jemand, wie und wo man günstig an Kissen und Bettdecke kommt? Bitte bei LEO melden." Gemeldet hat sich niemand, Leo hat mittlerweile ein Kissen für 15 Euro neu gekauft.

Einen Tag nach dem Anschrieb ist der Text jedenfalls verändert. Statt "Kissen" steht dort "Küssen" und die Antwort ist dabei: "an Küssen -> Hauptbahnhof (Fet meint jedoch, es ist nicht günstig). Maciek"

Auf einen Schlag so viele Leute verarscht... Einem Muttersprachler wäre das nicht passiert.

Leo ist ganz neu auf dem Stockwerk im WEH in Erlangen. Er nimmt für ein Semester an einem Forschungsprojekt bei den Philosophen teil. Dann geht er wieder zurück nach Bella Italia, wo er promoviert. Brav stellt er sich jedem als Leonardo vor, neugierig erkundigt er sich über dieses oder jenes. Kurzum: Trotz der wenigen Tage kennt jeder den Leo.

Leo sucht nach Kopfkissen. Er hat keines. Würde auch eines aus "zweiter Hand" nehmen. Also fragt er, ob man ihm helfen könnte. "Schreib`s doch ans Schwarze Brett." - "Kannst du für mich schreiben?"

Also schreibt Isi für den Leo-Doktoranden ans Schwarze Brett der Stockwerksküche: "Hilfe gesucht: Weiß jemand, wie und wo man günstig an Kissen und Bettdecke kommt? Bitte bei LEO melden." Gemeldet hat sich niemand, Leo hat mittlerweile ein Kissen für 15 Euro neu gekauft.

Einen Tag nach dem Anschrieb ist der Text jedenfalls verändert. Statt "Kissen" steht dort "Küssen" und die Antwort ist dabei: "an Küssen -> Hauptbahnhof (Fet meint jedoch, es ist nicht günstig). Maciek"

Auf einen Schlag so viele Leute verarscht... Einem Muttersprachler wäre das nicht passiert.

Uli in Gesellschaft am 20.03.2010 um 17.14 Uhr

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