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Der Blog des Goldseelchen-Verlags
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Endlich: 15. Kloß & Spinne


Fotograf: Bosso
 (© Eckdose)

Was lange währt, wird endlich gut.

Nicht nur wir, nein, auch Volker Strübing brauchte mal eine kreative Pause, um zu neuen schöpferischen Kräften zu kommen. Fast fünf Monate sind vergangen seit seinem letzten „Kloß und Spinne“-Film. Sehnsüchtig wurde dieser von seinen Fans erwartet und enttäuscht wurde garantiert keiner. Wiedereinmal... äh... Moment. Wer weiß nicht, wovon ich schreibe? Bitte mal melden!... eins... zwei... drei... okay, das reicht für eine kurze, abschweifende Erklärung in den nächsten Zeilen.

Volker Strübing ist seines Zeichens freier Künstler, genauer gesagt Schriftsteller, Autor, Denker, Filme- und Liedermacher. Der gebürtige Thüringer lebt seit den späten 70ern in Berlin, begann seine Karriere mit dem Programmieren von Musik für C64-Spiele und machte unter anderem Station bei „Blue Byte“ (den Machern der „Siedler“-Reihe). Seine meiner Ansicht nach wahre Leidenschaft setzte sich dann allerdings 1996 durch, als er mit weiteren Künstlern die Berliner Lesebühne (auf einer Lesebühne tragen Autoren selbst verfasste Texte vor) „LSD – Liebe statt Drogen“ gründete. Es folgten mit der „Chaussee der Enthusiasten“ (welche er jedoch letztes Jahr verließ) und „Kantinenlesen“ weitere Lesebühnen. Seit 2004 ist er auch ein fester Bestandteil der Poetry-Slam-Szene. Von diesen ging er bereits einige Male als Champion nach Hause.

Im Mai 2007 veröffentlichte Volker nun erstmals seine (nahezu regelmäßig erscheinende) Trickfilmreihe „Kloß und Spinne“ im Internet (nebenbei, bzw. hauptsächlich führt er sie als „Puppentheater“ während seiner Lesungen vor). Hierbei handelt es sich um amüsante Kurzgeschichten mit etlichen Seitenhieben auf das Zeitgeschehen und sämtliches drumherum; „Gott und die Welt“ eben. Handlungsort ist stets eine Kneipentheke, an der sich die Protagonisten „Kloß“, der immer mürrische, depressive Pessimist, und „Spinne“, der vor Freude überschäumende Extrem-Optimist, stets ein, für den Zuschauer unterhaltsames, Gespräch liefern. Ziemlich interessante und oft auch schräge Ansichten trägt der Wirt „Norbert“ zur Unterhaltung bei. Eine tragende Rolle spielt natürlich auch „Horst“, aber das findet ihr vielleicht selbst noch heraus.

Seit, wie bereits erwähnt, fast fünf Monaten musste man sich nun auf die 15. Folge der Serie gedulden. Dazwischen kam nämlich eine Reise in die Antarktis. Diese tätigte er für den Kultursender „3Sat“. Dort wird ab 19. März um 20.15 Uhr die Serie „Nicht der Süden“ ausgestrahlt, in der Volker und seine Bekannte und Mitreisende Kirsten Fuchs ihre Reise dokumentieren. Ausschnittsweise konnte man diese auch schon auf seinem Blog mitverfolgen.

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Bosso in MAT: KunstKultur am 16.01.2009 um 13.36 Uhr

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Kommentare

Kommentar:

Ja klar, weil geteilte Freude doppelte Freude ist :teach:
Also stimmts wieder

Bosso am 16.01.2009 um 13.46 Uhr.


Kommentar:

wow, was für ein held

matyes am 16.01.2009 um 13.51 Uhr.


Kommentar:

"mir gehts aber immer noch scheisse...norbert: gehts dir nicht!"

matyes am 16.01.2009 um 14.04 Uhr.


Kommentar:

diese reihe is mit abstand das geilste was ich jeh zu sehn bekommen habe...der machts richtig, mit dem stammtisch hat er den perfekten ort für erklärungen des universums gefunden..warum bin ich da nicht drauf gekommen..die mischung mit comedy war schonmal ein richtiger ansatz..

matyes am 16.01.2009 um 20.01 Uhr.


Kommentar:

Es gibt noch so viel da draußen zu entdecken, Matyes... wir sind nicht allein... es gibt noch ca. 6,7 Mrd. andere von unserer Art

Bosso am 16.01.2009 um 20.44 Uhr.


Kommentar:

Habe mir auch gerade ein paar Filmchen angeschaut; einfach super und dieser schwarze Humor...

HannaH am 17.01.2009 um 16.11 Uhr.


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