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Der Blog des Goldseelchen-Verlags
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10. Kneipfestival Dinkelsbühl


Fotograf: Bosso
 (© Eckdose)

Nachtleben in der Altstadt.

Ab und an gibt es Tage in der Dinkelsbühler Altstadt, an denen es eine Ausnahme gibt und der Gehweg mal nicht hochgeklappt wird. Das 10. Kneipenfestival am vergangenen Wochenende gehört zu diesen seltenen Ausnahmen. Leider hat man vom Jubiläum wenig gespürt, aber dennoch gab es die ein oder andere Neuentdeckung für den ein oder anderen zu machen.

Meine persönliche Tour begann ich diesmal im Weibsbräu, auch wenn die Band an diesem Abend nicht gerade zu meinen persönlichen Favoriten zählte. Allerdings musste ich bisher immer die Erfahrung machen, dass das Weibsbräu immer unzugänglicher wird, je später der Abend wird. Also diesmal gleich direkt dorthin. „The Soulbreakers“ bestritten hier das Programm mit Coverstücken aus der gesamten Musikgeschichte. Das Trio, bestehend aus Piano, Bass und Schlagzeug, leitete den Abend mit Rock’n’Roll-Klassikern und der Faust aufs Auge „Let’s Have A Party“ ein. Mit breit gefächertem Repertoire ging es weiter über Reggae, Funk und Soul.

Länger als ein Weizen konnte ich jedoch nicht verweilen, da die Gefahr bestand, das straffe Programm in der Schranne zu verpassen. Im kleinen Schrannensaal gaben nämlich die Jungs von „Wir“ aus Freiburg ihr Bestes. Deren energiegeladener, kraftvoller Rock mit deutschen Texten wirkt musikalisch überaus ehrlich und nicht aufgesetzt. Sie spielen sich zu Recht die Karriereleiter offensiv nach oben.

Im großen Schrannensaal herrschte dagegen noch Ruhe. Während andernorts das Publikum bereits bedient wurde, musste man hier noch auf die Pferdemenschen von „My New Zoo“ warten. Nach dem Drum-Intro, welches nach doch einiger Verzögerung das Konzert einleitete, konnte man überaus abwechslungsreichem Wave’n’Roll lauschen.

Einen kleinen Ausreißer gab es im Il Vivo. Als quasi kostenlose „Gegenveranstaltung“ lockten „The Waves“ nicht wenige Zuhörer in das kleine Lokal. Nach nun einigen Auftritten innerhalb der letzten zwei Jahre macht sich bei den vier jungen Musikern mittlerweile auch ein klein bisschen Routine bei ihrem „Light-Soul-Wave-Rock„ bemerkbar.

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Bosso in MAT: Events am 16.03.2009 um 16.13 Uhr

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Kommentare

Kommentar:

Och ja Uli! Muss ich dir zum Ersteren Recht geben, aber zu dem nicht dagewesen, naja, der Bericht lässt einen doch eher bereuen

idda am 16.03.2009 um 20.09 Uhr.


Kommentar:

Ach Uli, war eigentlch schon recht nett... ich habs leider nich raus zum Bronx-Zeitlos-Stern-Komplex geschafft, da musses nämlich recht kuhl gewesen sein.

Bosso am 17.03.2009 um 13.52 Uhr.


Kommentar:

Also das war doch unmissverständlich misszuverstehen

Bosso am 17.03.2009 um 17.10 Uhr.


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