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Demo Rettet die Mutschach


Fotograf: Matyes
 (© Eckdose)


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Demonstration „Rettet die Mutschach“

Am vergangenen Donnerstag demonstrierten ca. 430 Dinkelsbühler friedlich und ruhig gegen die geplante Ost-Umfahrung. Der vor kurzem gegründete "Förderverein Naherholungsgebiet Mutschach Dinkelsbühl e.V.“ rief zur Demo auf, die unmittelbar vor einer Sondersitzung des Stadtrates stattfand. Die Bürger versammelten sich mit selbst gebastelten Plakaten und Aufklebern „Nein zur Ost-Umfahrung“ vor dem Münster, um öffentlich ihre Meinung zu äußern. Die Vorstände des Vereins, der mittlerweile rund 900 Mitglieder umfasst, bedankten sich bei den zahlreichen Demonstranten und forderten sie ausdrücklich auf, nicht in den Spitalhof zu gehen und nicht an der öffentlichen Sitzung teilzunehmen, um die Stadträte nicht unter Druck zu setzen. Ganz sachlich und detailliert und auf keine Weise aufdringlich, informiert der Verein im Internet unter www.rettet-die-mutschach.de über die möglichen Folgen einer Ortsumfahrung für die Natur, das Naherholungsgebiet Dinkelsbühl und die anwohnenden Bürger. Jedoch sind nicht nur direkt betroffene Dinkelsbühler als Mitglieder verzeichnet, sondern auch z.B. Bewohner der Altstadt und der umliegenden Ortschaften. Sie setzen sich auch dafür ein, dass Dinkelsbühl an der „romantischen Straße“ bleibt und mit diesem Titel weiter für sich werben kann. Anfang März soll die Entscheidung fallen, ob die B25 in Zukunft an der Mutschach und dem Campingplatz entlang verläuft, oder ob Dinkelsbühl weiterhin ein attraktiver Platz für Naturliebhaber und ruhesuchende Touristen bleibt.

Hier gehts zum Videomitschnitt.

Demonstration „Rettet die Mutschach“

Am vergangenen Donnerstag demonstrierten ca. 430 Dinkelsbühler friedlich und ruhig gegen die geplante Ost-Umfahrung. Der vor kurzem gegründete "Förderverein Naherholungsgebiet Mutschach Dinkelsbühl e.V.“ rief zur Demo auf, die unmittelbar vor einer Sondersitzung des Stadtrates stattfand. Die Bürger versammelten sich mit selbst gebastelten Plakaten und Aufklebern „Nein zur Ost-Umfahrung“ vor dem Münster, um öffentlich ihre Meinung zu äußern. Die Vorstände des Vereins, der mittlerweile rund 900 Mitglieder umfasst, bedankten sich bei den zahlreichen Demonstranten und forderten sie ausdrücklich auf, nicht in den Spitalhof zu gehen und nicht an der öffentlichen Sitzung teilzunehmen, um die Stadträte nicht unter Druck zu setzen. Ganz sachlich und detailliert und auf keine Weise aufdringlich, informiert der Verein im Internet unter www.rettet-die-mutschach.de über die möglichen Folgen einer Ortsumfahrung für die Natur, das Naherholungsgebiet Dinkelsbühl und die anwohnenden Bürger. Jedoch sind nicht nur direkt betroffene Dinkelsbühler als Mitglieder verzeichnet, sondern auch z.B. Bewohner der Altstadt und der umliegenden Ortschaften. Sie setzen sich auch dafür ein, dass Dinkelsbühl an der „romantischen Straße“ bleibt und mit diesem Titel weiter für sich werben kann. Anfang März soll die Entscheidung fallen, ob die B25 in Zukunft an der Mutschach und dem Campingplatz entlang verläuft, oder ob Dinkelsbühl weiterhin ein attraktiver Platz für Naturliebhaber und ruhesuchende Touristen bleibt.

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RockStarBaby in MAT: MAT-Scheibe am 23.02.2009 um 13.59 Uhr

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Kommentare

Kommentar:

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matyes am 23.02.2009 um 17.53 Uhr.


Kommentar:

puh.

also erstmal: Dass am anfang gesagt wird, dass das kein parteiergreifendes Statement sein soll kommt eher ein bisschen ironisch rüber, wenn kurz danach dieser vielleicht wahre aber trotzdem meinungsbeeinflussende vergleich vom Lärmpegel der Mutschach mit und ohne Ortsumgehung gemacht wird. Da wird natürlich nicht ausdrücklich gesagt sei dagegen oder sei dafür, sondern ein bisschen subtiler. und trotzdem wird es gesagt.

Ich muss grundsätzlich sagen, dass ich das durchaus auch kritisch sehe diese Straße zu bauen. Man muss sich doch aber auch fragen, welche möglichkeiten einem so bleiben. Und diese Umfahrung nicht zu bauen bedeutet schon, dass Dinkelsbühl einem Verkehrskollaps entegensteuert. Da hat die Frau natürlich recht, dass man eher dagegen steuern müsste, indem man irgendwie schaut, dass die LKW’s auf den Autobahnen bleiben oder meinetwegen auch auf Landstraßen Maut zahlen müssen, wenn sie doch genau davor flüchten und das Verkehrsaufkommen deswegen so hoch ist. Aber die Ansage, dass man sich da mit anderen Bundesländern zusammenschließen muss, um bundesweit was erreichen zu können, ist das nicht ein bisschen hoch gestecktes Ziel, wenn man gerade eine Demonstration mit 200 Leuten macht und noch nicht mal auf Kreisebene was erreichen konnte? Das ist ne nett Idee, die die Frau da hat, aber ein bisschen utopisch.

Ist ja schön, dass die Leute wenigstens noch aufbegehren und was dagegen haben, und das nicht nur die, die persönlich betroffen sind, weil sie in der Nähe dieser Ortsumfahrung wohnen würden und keine Lust auf Lärm oder Wertminderung ihres Grundstücks haben. Aber so ne typisch deutsche Demonstration bleibts trotzdem: alle stehen son bisschen fad rum und beendet wird der Spaß dann Punkt 17:30 ; )

Judith am 23.02.2009 um 18.17 Uhr.


Kommentar:

hey judith, danke für deinen hoffentlich diskussionsanregenden kommentar. wir mussten die anzahl der beteiligten nochmal auf 430 korrigieren, waren doch mehr. nunja, der lärmvergleich ist nunmal eine tatsache die ein eingriff in die natur mit sich bringt, egal wo. der bericht geht über die demo, somit sind darin nur argumente der gegner enthalten. dass keine argumente der befürworter hier auftauchen oder gar eine sendung liegt wirklich nur an organisatorischen gründen und hat keine manipulative absichten. bundesweit eine maut für derartige strecken zu erreichen wäre doch eine lösung, dann wäre der verkehr entzerrt, die mutschach blieb so und beide seiten glücklich...

...ich war froh, dass die demo ein ende hatte, denn mir sind schon nach einer viertel stunde die finger und zehn fast abgefrohren.. in diesem typisch kalten deutschland

matyes am 24.02.2009 um 14.47 Uhr.


Kommentar:

Also ich fände die Sache mit der Bahntrasse ja eigentlich ne kuhle Alternative...
Problem sind da natürlich nur wieder die Moneten... oder was spricht sonst gegen ne weitere Straße mitten durch die Stadt? Das komplette Gelände hat doch sonst keinen Nutzen (bis auf die Bahn die da aus nostalgischen Gründen ein paar mal im Jahr noch durchrattert... wieso nicht einfach ein paar Schienen an der Mutschach verlegen, dann wäre das Problem auch gegessen ).
Irgendwie schade das immer die Natur/Umwelt/Umgebung unter den menschlichen Geldsorgen leiden muss...

Bosso am 24.02.2009 um 17.54 Uhr.


Kommentar:

Wenn ich mal an meinen Vorredner anknüpfen darf…
Das Geld spielt sicherlich eine wichtige Rolle, denn es würde die gesamte Förderung vom Staat entfallen und die Stadt Dinkelsbühl müsste somit den gesamten Umbau zahlen, der an sich schon erheblich teurer kommen würde als die geplante Ost-Umfahrung. Wenn man das Geld mal aus den Augen lässt, gibt es immer noch Gründe die gegen eine „Umfahrung“ parallel zu den Bahnschienen sprechen. Schlichtweg ist es keine Umfahrung, da sie immer noch einen großen Teil Dinkelsbühls direkt durchquert und somit kaum zu einer Verkehrsentlastung der Stadt selbst beiträgt. Die Anwohner werden sich genauso wenig über den neuen Lärm freuen wie die Bewohner des Schelbuckring, noch zumal der Bau von Lärmschutzwänden hier sehr schwer wenn nicht gar unmöglich ist.
Also ich bin jetzt nicht für die Ost-Umfahrung, auch wenn es jetzt vielleicht so aussieht^^. Ich selbst habe ja dagegen demonstriert, nur die Variante der bahnparallelen Trasse finde ich völlig unpassend. Allerdings fällt mir auch keine Lösung ein die alle Parteien befriedigt

racingbikedriver am 27.02.2009 um 00.24 Uhr.


Kommentar:

ach so einfach

Judith am 04.03.2009 um 17.54 Uhr.


Kommentar:

Aber ’s hat leider nich jeder Schlappn :teach:

Bosso am 06.03.2009 um 20.14 Uhr.