Der Blog des Goldseelchen-Verlags
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Impuls zum Ostersonntag

Schlüsselerlebnis


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Fotograf: Uli
 (© Eckdose)


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Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.

Offenbarung 1,18b

Anfangs hatten sie es ja noch für eines seiner Wunder gehalten. Er vollbrachte viele Wunder, während er da durchs Land zog. Indem er Menschen von langen Krankheiten heilte oder für eine große Volksmenge quasi aus dem Nichts ein volles Abendessen schuf, machte er auf seine Botschaft aufmerksam. Bei seinen Anhängern wurde er von Wunder zu Wunder beliebter. Bei seinen Gegnern hatte es ihm umso mehr Verachtung eingebracht.

Dass die Oberen ihn schließlich zum Tode verurteilen und hinrichten ließen, hatten manche kommen gesehen. Als er wie ein König nach Jerusalem in die Stadt gekommen war, hatte er die Herrscher zu sehr provoziert. Sein Tod war die Folge seines Handelns, sofern das Staatsgesetz irgendetwas gelten sollte. Zu Recht wurde er verurteilt, meinten manche. Übertrieben sei die Hinrichtung, dachten weitere. Er hatte, was er plante, meinten die dritten. Denn dass er nun von vielen seiner Anhänger wieder gesehen wurde, diese Nachricht breitete sich so schnell aus, wie Schwalben im Abendlicht nach Mücken haschen.

So manche offenbar Toten hatte er ja selbst erweckt. Aber auch zuvor waren unter den guten Heilern einzelne gesehen worden, die Menschen ihren Pulsschlag wiedergeben konnten. Aber sich selbst aus dem Tode erwecken? Das hatte noch keiner vollbracht! Die Unruhe, die dieser Mensch erzeugt hatte, war mit seiner Hinrichtung erst größer geworden und mit der Nachricht seiner Auferstehung vollendet.

„Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn“, meinten nun viele. Nochmals würde ihn keiner umbringen. Wer würde den Auferstandenen zur Richtbank führen, wenn er drei Tage später wieder frei herumlief? Einer, der den Tod besiegt hat, der ließ sich nicht schrecken und nicht zügeln. Weder mit Höllenqualen könnte man ihm kommen noch mit dem Ende seines Wirkens drohen.

Dass das Wunder unmittelbar mit ihnen selbst zu tun hatte, begriffen die Menschen, die ihm anhingen, erst mit der Zeit. Wenn diesem der Tod nichts anhaben konnte, dann muss er stärker sein als der Tod. Er hat die Vollmacht, jeden und alles von den Toten aufzuerwecken. Das ist wie ein Gefangener, der die Schlüssel zum Kerker bei sich trägt. Der ist kein Gefangener, sondern der Herr über das Gefängnis. Sich und andere kann er jederzeit befreien. Wer den mit dem Schlüssel kennt, der ist frei.

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.

Offenbarung 1,18b

Anfangs hatten sie es ja noch für eines seiner Wunder gehalten. Er vollbrachte viele Wunder, während er da durchs Land zog. Indem er Menschen von langen Krankheiten heilte oder für eine große Volksmenge quasi aus dem Nichts ein volles Abendessen schuf, machte er auf seine Botschaft aufmerksam. Bei seinen Anhängern wurde er von Wunder zu Wunder beliebter. Bei seinen Gegnern hatte es ihm umso mehr Verachtung eingebracht.

Dass die Oberen ihn schließlich zum Tode verurteilen und hinrichten ließen, hatten manche kommen gesehen. Als er wie ein König nach Jerusalem in die Stadt gekommen war, hatte er die Herrscher zu sehr provoziert. Sein Tod war die Folge seines Handelns, sofern das Staatsgesetz irgendetwas gelten sollte. Zu Recht wurde er verurteilt, meinten manche. Übertrieben sei die Hinrichtung, dachten weitere. Er hatte, was er plante, meinten die dritten. Denn dass er nun von vielen seiner Anhänger wieder gesehen wurde, diese Nachricht breitete sich so schnell aus, wie Schwalben im Abendlicht nach Mücken haschen.

So manche offenbar Toten hatte er ja selbst erweckt. Aber auch zuvor waren unter den guten Heilern einzelne gesehen worden, die Menschen ihren Pulsschlag wiedergeben konnten. Aber sich selbst aus dem Tode erwecken? Das hatte noch keiner vollbracht! Die Unruhe, die dieser Mensch erzeugt hatte, war mit seiner Hinrichtung erst größer geworden und mit der Nachricht seiner Auferstehung vollendet.

„Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn“, meinten nun viele. Nochmals würde ihn keiner umbringen. Wer würde den Auferstandenen zur Richtbank führen, wenn er drei Tage später wieder frei herumlief? Einer, der den Tod besiegt hat, der ließ sich nicht schrecken und nicht zügeln. Weder mit Höllenqualen könnte man ihm kommen noch mit dem Ende seines Wirkens drohen.

Dass das Wunder unmittelbar mit ihnen selbst zu tun hatte, begriffen die Menschen, die ihm anhingen, erst mit der Zeit. Wenn diesem der Tod nichts anhaben konnte, dann muss er stärker sein als der Tod. Er hat die Vollmacht, jeden und alles von den Toten aufzuerwecken. Das ist wie ein Gefangener, der die Schlüssel zum Kerker bei sich trägt. Der ist kein Gefangener, sondern der Herr über das Gefängnis. Sich und andere kann er jederzeit befreien. Wer den mit dem Schlüssel kennt, der ist frei.

Uli in st.eckdose am 20.04.2019 um 20.38 Uhr


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