Der Blog des Goldseelchen-Verlags
für Tagfalter und Nachtdenker

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Literatur

Worte in Fülle, zu füllen mit Sinn

Sprechende Namen lassen Geschichten spannender werden

Herr Potenz trifft Frau Freundin

Ein schönes Märchen aus Kindertagen klingt in meinen Ohren und wird in Bildern einer blonden jungen Prinzessin deutlich, hinter sanftrosa Rosen hundert Jahre schlafend. Dornröschen, das ein schönes Kind war und dem kein Prinz die erhoffte Rettung bringen konnte, ehe nicht die Frist des hundertjährigen Schlafes verstrichen war. Dornröschen ist Titel der Geschichte und zugleich Name ihrer Hauptfigur. Der Name erzählt an sich schon eine ganze Menge – so wie viele Namen in vielen Geschichten, decken wir sie erst einmal auf.  [Artikel lesen]

Uli am 16.07.2010

Sturz der Vergangenheit in den Morgenkaffee

Fund des Tages

Auch dieses Semester zwingt mich mein literaturgeschichtliches Seminar wieder allerhand Bücher und Artikel zu lesen, die ich mir wohl in einem anderen Fall nie zu Gemüte geführt hätte. Was jedoch nicht an Ignoranz, sondern einem weitaus stärkeren Interesse an einem anderen literarischen Genre liegt.  [Artikel lesen]

Bosso am 06.05.2010

Nächtlicher Ausfall sorgt für Einfall

Licht

Manchmal kommen einem in den seltsamsten Momenten merkwürdige Gedanken. So heute auf dem Heimweg vom Kino, als ich wehmütig das müde Flackern meines Fahrradlichtes beobachtete. Und da man die Muse, so sie einen denn mal küsst, am besten umgehend am Schlafittchen packt, hat sie mir, um Freiheit bittend (die ich ihr anschließend natürlich gewährt...  [Weiterlesen]

Hann0r am 05.05.2010 (4 Kommentare)

Michael Lentz versucht sich in Lyrik. Goethe würde das „Offene Unruh“ bereiten.

„Meine Ruh ist hin“

Groß wirbt die Frankfurter Allgemeine Zeitung im Feuilleton am Freitag, 26. Februar. Eine ganze Seite voll mit einem Lobgesang auf das Buch „Offene Unruh“ mit 100 Liebes-Texten von Michael Lentz. Das Buch habe das Zeug zum „Volksbuch“, schreibt Autorin Felicitas von Lovenberg, selbsterklärte Liebesforscherin. Lyrik nennen sich die Schriftstücke und werden als Massenware in ihrer Qualität gewiss nicht gesteigert.  [Artikel lesen]

Uli und sophie am 28.02.2010 (3 Kommentare)

Ein blaues Buch über Dinge, die nicht sein dürften

Ich bin eine Hexe

Judith Jannberg nennt sich die Frau, die sich selbst als Hexe bezeichnet. Aufgeschrieben wurden die Texte des dünnen blauen Buchs von Gisela Meussling in den 1980er Jahren. Das Werk ist keine Ausgabe, wie sie bei Thalia oder Hugendubel in den vorderen Schaufenstern ausliegt. Das Werk ist auch nichts, was bei Weltbild in der Esoterik-Ecke zu finden ist. Trotz Gedanken über Tiefgründiges der Seele taucht dieses Wort kaum auf. Religion, wie wir sie für gewöhnlich kennen, wird höchstens kritisch beäugt.  [Artikel lesen]

Uli am 26.02.2010