Der Blog des Goldseelchen-Verlags
für Tagfalter und Nachtdenker

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Philosophie

Weit gedacht, bei Tag, bei Nacht...

hung over...

0155 hours.
Bedenkt man die Uhrzeit, sollte man eigentlich noch nicht
von ‚hangover’ sprechen, aber irgendwie fühlt man sich
manchmal genauso zu dieser Stunde; selbst wenn man keinen
Alkohol getrunken hat...
Die Frage die sich hier stellt ist doch offenbar diese:
Hatte ich genug!? Oder noch nicht!?
Es...  [Weiterlesen]

junkie am 11.09.2010

Eine Begegnung

Besuch der alten Dame

Sie sieht mich. Aus unmittelbarer Entfernung blickt sie mich an. Unsere Augen treffen sich. Kein beschämter U-Bahn-Blick, den man schnellstmöglich unterbricht. Den Moment zu beschreiben versucht, legt sich ein Wort wie „Vertrautheit“ nahe. Da sitzt sie und schaut mich an.

Ich sehe sie. Aus unmittelbarer Entfernung blicke ich sie...  [Weiterlesen]

sophie am 07.09.2010

Unfertiger Essay über eine unbekannte Größe

Das unbekannte Nächste

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde, und gestern Nachmittag war ich bei Tante Gerda zum Kaffeetrinken eingeladen. Was aber wird als nächstes sein? Ich weiß es nicht. Nichts liegt mir näher, als die Vergangenheit. Alle Geschehnisse, die bis jetzt eingetreten sind, kann ich betrachten. Ich kann sie in die Hand nehmen. Dort kann ich sie drehen und...  [Weiterlesen]

Uli am 30.05.2010

Wortgedanken darüber

Am Anfang ...

Am Anfang war das Wort. Ein beliebter Anfang würde so anfangen. So auch diese Gedanken, die dem Wort folgen möchten. Vom Wort gehen Gedanken aus. Ohne Wort, ohne Begriff ist Existentes nicht fassbar. Dem Begreifbaren geht der Begriff voraus. Dem Sinn geht ein Wort voraus. Um ein Neues zu schaffen, ist erst Altes zu räumen. Ehe man es sieht, muss...  [Weiterlesen]

Uli am 03.05.2010

Ein altes Motiv führt sein Eigenleben

Zerschmettert Zion

„Wenn das zionistische Gebilde auch nur einen Moment lang daran denken sollte, ein Abenteuer gegen Syrien, Iran und den Libanon zu beginnen, dann werden wir ihm die Beine brechen.“ Das sagt der Vizepräsident des Irans, Mohammed Reza Rahimi bei einem Treffen mit dem verbündeten syrischen Ministerpräsidenten Naji Otri. Ein gemeinsames Stehen gegen gemeinsame Feinde. Besonders stark klingt dabei nach außen die antizionistische Haltung.  [Artikel lesen]

Uli am 02.05.2010

Ein Loblied auf die stummen Erzähler

Bäume

Zu viele von ihnen lassen uns manchmal den Wald nicht sehen. Landschaften ohne sie dagegen wirken auf uns befremdlich. Island etwa, das kaum mehr als Krüppelhölzer aufweist. Manche Gegenden sind allein durch ihren Bewuchs charakteristisch und unverkennbar. Die Flurbereinigungen der 60er und 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts in weiten Teilen Deutschlands haben manches Heimatgefühl vernichtet. Bachläufe verschwanden – und mit ihnen die markierenden Pappelzüge. Alleen wurden verbreitert – und die Lindenbestände mussten weichen.  [Artikel lesen]

Uli am 27.03.2010

Nachdenken über konstruierte Umwelten

Wie erschaffe ich meine Welt?

„Ich schaffe mir die Welt, wiede-wiede-wie sie mir gefällt...“, so besingt Pippi Langstrumpf kindlich-leicht den Konstruktivismus ihrer Umgebung. Was sie will, geschieht. Wer nicht nach ihren Ideen spielt, ist doof. Die besten Freunde Thomas und Annika nehmen willig bei allem Blödsinn teil. Schließlich hat Pippi die besten Ideen – und das größte Selbstbewusstsein.  [Artikel lesen]

Uli am 13.02.2010

Hat konfessioneller Religionsunterricht eine Zukunft?

Die letztgültige Wahrheit

In Berlin ist er schon abgeschafft, der konfessionelle Religionsunterricht. Dieser Essay beschäftigt sich damit, ob er generell in Deutschland zukunftsfähig ist.  [Artikel lesen]

Uli am 30.09.2009 (Ein Kommentar)