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Vater aller Bomben


Fotograf: Matyes
 (© Eckdose)


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Angeblich kein neues Wettrüsten wollen die Russen beginnen. Und trotzdem gaben ihre Militär-Spitzen jetzt bekannt, dass eine neue Bombe entwickelt worden sei. Vize-Stabschef der russischen Streitkräfte, Alexander Rukschin verkündete am Dienstagabend im Staatsfernsehen stolz, dass diese Sprengwaffe auf Vakuum-Prinzip basiere und trotz ihrer gewaltigen Zerstörungskraft bis auf die Detonation keine weitere Belastung für die Umwelt darstelle.

Angeblich sei dieser Waffentypus schon im Vietnamkrieg verwendet worden. Zum Entlauben und Aufdecken der Waldgebiete. Das nun ist eine neue Information, war doch bislang stets von Napalm die Rede. Laut Ruschkin strahle die Vakuum-Bombe bei einer Explosion extreme Hitze aus und verbrenne die Umgebung. Das russische Fernsehen habe Bilder gezeigt, „auf denen die Bombe ein viergeschossiges Gebäude in Schutt verwandelt“ (T-Online).

Allein schon die Tatsache, dass die russischen Wissenschaftler intern der offiziell noch namenlosen Waffe den Namen „Vater aller Bomben“ gaben, deutet doch auf ein Wettrüsten hin. Im Jahr 2003 hatten die Amerikaner schon eine gewaltige Vakuumbombe namens MOAB („Massive Ordinance Air-Burst Bomb“, ) getestet. Mit 5 700 kg Sprengstoff und einer Sauerstoff-Benzin-Mischung als Detonationsbasis löste schon diese Bombe eine mörderische Explosion aus. Im Umkreis von 150 Metern ist alles Leben ausgelöscht und in etwa 500 Metern Radius die Landschaft quasi zerstört.

Viermal stärker soll nun die russische Sieben-Tonnen-Bombe sein. Daher kommt sie von der Wucht der Explosion schon an eine „härtere“ oder „schmutzige“ Bombe heran. Was jedoch so gut sei, in der Umwelt sieben tausend Kilogramm Sprengstoff in die Luft zu blasen und somit die Möglichkeit zu haben, jedes x-beliebige Ortszentrum in Tschetschenien zu vernichten oder einmal eben so ein Biotop zu zerfetzen, ist die Frage, die offen bleibt.

Wozu die Russen überhaupt Waffen brauchen, die moderner und besser sind als alles andere, ist eine weitere Frage. Fest steht: Rukschin mag zwar mit der Ankündigung dem russischen Staat wieder ein wenig seines einstigen Stolzes wieder gegeben haben, dem Rest der Welt aber hat er gezeigt, dass es mit einem unbedrohlichen und friedlich-demokratischen Russland nicht so weit her sei.

Angeblich kein neues Wettrüsten wollen die Russen beginnen. Und trotzdem gaben ihre Militär-Spitzen jetzt bekannt, dass eine neue Bombe entwickelt worden sei. Vize-Stabschef der russischen Streitkräfte, Alexander Rukschin verkündete am Dienstagabend im Staatsfernsehen stolz, dass diese Sprengwaffe auf Vakuum-Prinzip basiere und trotz ihrer gewaltigen Zerstörungskraft bis auf die Detonation keine weitere Belastung für die Umwelt darstelle.

Angeblich sei dieser Waffentypus schon im Vietnamkrieg verwendet worden. Zum Entlauben und Aufdecken der Waldgebiete. Das nun ist eine neue Information, war doch bislang stets von Napalm die Rede. Laut Ruschkin strahle die Vakuum-Bombe bei einer Explosion extreme Hitze aus und verbrenne die Umgebung. Das russische Fernsehen habe Bilder gezeigt, „auf denen die Bombe ein viergeschossiges Gebäude in Schutt verwandelt“ (T-Online).

Allein schon die Tatsache, dass die russischen Wissenschaftler intern der offiziell noch namenlosen Waffe den Namen „Vater aller Bomben“ gaben, deutet doch auf ein Wettrüsten hin. Im Jahr 2003 hatten die Amerikaner schon eine gewaltige Vakuumbombe namens MOAB („Massive Ordinance Air-Burst Bomb“, ) getestet. Mit 5 700 kg Sprengstoff und einer Sauerstoff-Benzin-Mischung als Detonationsbasis löste schon diese Bombe eine mörderische Explosion aus. Im Umkreis von 150 Metern ist alles Leben ausgelöscht und in etwa 500 Metern Radius die Landschaft quasi zerstört.

Viermal stärker soll nun die russische Sieben-Tonnen-Bombe sein. Daher kommt sie von der Wucht der Explosion schon an eine „härtere“ oder „schmutzige“ Bombe heran. Was jedoch so gut sei, in der Umwelt sieben tausend Kilogramm Sprengstoff in die Luft zu blasen und somit die Möglichkeit zu haben, jedes x-beliebige Ortszentrum in Tschetschenien zu vernichten oder einmal eben so ein Biotop zu zerfetzen, ist die Frage, die offen bleibt.

Wozu die Russen überhaupt Waffen brauchen, die moderner und besser sind als alles andere, ist eine weitere Frage. Fest steht: Rukschin mag zwar mit der Ankündigung dem russischen Staat wieder ein wenig seines einstigen Stolzes wieder gegeben haben, dem Rest der Welt aber hat er gezeigt, dass es mit einem unbedrohlichen und friedlich-demokratischen Russland nicht so weit her sei.

Uli in MAT: Sonstiges am 12.09.2007 um 12.47 Uhr

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